Ursachen bei Mann & Frau

Ursachen der ungewollten Kinderlosigkeit

Zunächst ist es wichtig zu bedenken, dass sich die Ursachen auf beide Partner verteilen können. Daher ist es immer notwendig, dass sich beide Partner untersuchen lassen.

Trotz heutiger moderner Untersuchungstechniken finden wir bei ca. 5-8 % der Paare, welche sich in unserem Zentrum vorstellen, keine Ursache für die ungewollte Kinderlosigkeit. Dies wird als idiopathische Sterilität bezeichnet. Dies bedeutet jedoch nicht, dass es nun keine Therapiemöglichkeiten mehr gibt oder keine Therapie notwendig ist. Im Gegenteil, alle heutigen möglichen Therapien werden individuell abgestimmt auch bei diesen Paaren angewendet.

Zunächst zu den möglichen Ursachen bei der Frau:

Es gibt vielfältige Störungen der Eierstockfunktion, beispielsweise, der Eisprung kann ausbleiben, verbunden mit einem unregelmäßigen Blutungsmuster. Solche Störungen werden häufig bereits durch Ihren Frauenarzt abgeklärt und behandelt.

Des Weiteren kann ein Verschluss eines oder beider Eileiter durch eine Entzündung oder Verwachsung beispielsweise nach einer Operation vorkommen. Bei Entzündungen spielen die so genannten Chlamydien, spezielle Bakterien, eine große Rolle.

Von Bedeutung ist auch die Endometriose, bei der in die Bauchhöhle versprengte Anteile von Gebärmutterschleimhaut zu gutartigen Veränderungen und Verwachsungen führen können.

Auch Veränderungen der Gebärmutter durch Fehlbildungen oder gutartige Muskelknoten – auch Myome genannt – können zu einer Unfruchtbarkeit führen.

Ein wesentlicher Punkt für das Eindringen der Samenzellen ist auch die Beschaffenheit des Schleims am Muttermund. Die Bildung dieses Schleims kann beispielsweise nach einer Konisation, d.h. nach einer Muttermundumschneidung im Rahmen einer Vorsorgebehandlung deutlich vermindert sein. Dies bedeutet, der Muttermund bleibt trocken und die Samenzellen können nicht hoch in die Gebärmutter schwimmen.

Auch die späte Familienplanung – d. h. Verwirklichung des Kinderwunsches erst nach dem 35. Lebensjahr, kann zu verminderter Fruchtbarkeit führen.

 

Nun zu den Ursachen auf der Seite des Mannes:

Hier ist primär die Verminderung der Samenqualität durch Störungen der Samenzellreifung und des Samenzelltransports zu nennen.

Einige Beispiele hierfür sind:

  • Hodenhochstand
  • Frühere Hodenentzündung
  • Krampfadern in den Hoden

In der Praxis finden wir jedoch in der Mehrzahl der Fälle keine eindeutige Ursache, weshalb eine gezielte Therapie beim Mann oftmals schwieriger oder häufig auch unmöglich ist.

Zu erwähnen sind auch noch die seltenen Fälle einer Unfähigkeit zum Samenerguss in die Scheide aus den unterschiedlichsten Gründen z. B.:

  • Impotenz im Rahmen einer langjährigen Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
  • oder eine Querschnittslähmung

 

Ihr Weg zum Wunschkind

Kosten der Kinderwunschbehandlung

Ein nicht unwesentlicher Punkt stellt die Frage der Kostenübernahme für die reproduktionsmedizinischen Maßn

Wann spricht man von ungewollter Kinderlosigkeit?

Das Erstgespräch

Zu Beginn der Behandlung findet ein ausführliches Erstgespräch statt, in der Regel veranschlagen

Intrauterine Insemination (IUI)

Chancen für einen Behandlungserfolg

Die Chancen auf das Eintreten einer Schwangerschaft und die Geburt eines Kindes sind von verschiedenen Fa