Kontrolle Spontanzyklus

Die Kontrolle des Spontanzyklus

kann der Frauenarzt mittels Ultraschall

durch die Scheide durchführen und so direkt das Wachstum der Eibläschen im Eierstock beobachten. Ein Eibläschen über 17 mm wird dabei als reif betrachtet. Genauso kann der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut beurteilt werden. Eine Dicke von mindestens 7 mm ist für die Einnistung des Embryos günstig.

Die Ergebnisse der Ultraschalluntersuchung werden mit den Hormonanalysen kombiniert. Im Blut können verschiedene Hormone bestimmt werden, die wichtig sind für die Steuerung der Bläschen– und Eizellreifung. Wesentlich dabei ist, dass manche Untersuchungen nur an bestimmten Tagen der Periode (Zyklus) sinnvoll sind.

 

1. Zyklustag = 1. Blutungstag
3. – 6. ZyklustagLH, FSHsteuern Eierstockfunktion
Ab 10. bis ca. 16. ZyklustagLHlöst Eisprung aus
ÖstradiolReife der Eizelle
Progesteronzeigt Eisprung an
1 Woche nach EisprungÖstradiol, ProgesteronGelbkörperfunktion

 

Am Periodenanfang werden LH (Luteinisierendes Hormon) und FSH (Follikelstimulierendes Hormon) bestimmt, diese steuern die Eierstocksfunktion. Bestimmte Funktionsstörungen gehen mit typischen Konzentrationsveränderungen dieser Hormone einher, beispielsweise findet man zu Beginn der Wechseljahre eine deutliche Erhöhung des FSH.

Kurz vor dem Eisprung werden LH, Östradiol und Progesteron bestimmt, die durch ihre auffälligen Konzentrationsveränderungen um den Eisprungszeitpunkt herum eine relativ genaue Vorhersage des Eisprungs ermöglichen (s. auch Schaubild).

Eine Woche nach dem Eisprung ist die Kontrolle der Gelbkörperfunktion wichtig, um die Bedingungen für die Einnistung des Embryos, aber auch für den Erhalt einer Schwangerschaft, zu erkennen.

Aus diesen Gründen sind eine Reihe von aufeinander folgenden Blutentnahmen im Rahmen einer Kinderwunschtherapie unbedingt erforderlich.

 

Postkoitaltest

Beim Postkoitaltest wird das Zusammenspiel zwischen Gebärmutterschleim und Samenzellen untersucht.

  • Dazu bitten wir Sie, am Tag des Eisprungs Geschlechtsverkehr zu haben und sich  8–15 Stunden später zur Untersuchung bei uns vorzustellen.
  • Dann wird bei einer normalen vaginalen Untersuchung ein Tropfen Schleim vom Muttermund entnommen und direkt unter dem Mikroskop untersucht.
  • Dabei wird zum einen auf die Beschaffenheit des Schleims und zum anderen auf die Zahl und das Bewegungsmuster der Samenzellen geachtet.

Ein positives Ergebnis bedeutet, dass ausreichend viele bewegliche Samenzellen bei günstiger Schleimkonsistenz beobachtet werden können.

 

Methoden

Die Untersuchung der Eileiter

ist mittels Ultraschall mit einem speziellen Kontrastmittel mö

Die „künstliche“ oder Reagenzglasbefruchtung oder In-vitro-Fertilisation (IVF) und IVF-ICSI

Nun zur

TESE

Wenn keine Samenzellen im Ejakulat nachweisbar sind (

Kryokonservierung

Eine weitere Behandlungsmöglichkeit stellt die Kryokonservierung von befruchteten Eizellen im s

Intrauterine Insemination (IUI)

Bei der intrauterinen Insemination werden Samenzellen des Partners in die Gebärmutter eingegeben.
Durch die Entwicklung spezieller Nährmedien wurde es vor einigen Jahren möglich, Embryonen in vitro bis zum Blastozystenstadium zu kultivieren. Dies ist meist am 5. oder 6.
In den letzten Jahren wurden zusätzliche Techniken im IVF-Labor entwickelt, die die Befruchtung und die Einnistung der Embryonen verbessern sollen.
 „Assisted hatching“ heißt übersetzt: „Schlüpfhilfe“.

Allgemeine Informationen

Therapie mit Spendersamen