Prolaktinspiegel - Prolaktinom

Prolaktin (= Pro Laktation = für das Stillen)

Eine Erhöhung des Prolaktinspiegels ist normal (physiologisch) in Schwangerschaft und Stillzeit und trägt zur Milchbildung und Unterdrückung der Eizellreifung in dieser Zeit bei. 

Durch eine Erhöhung des Prolaktins, des „milchfördernden Hormons“, außerhalb dieser Lebensphasen einer Frau, kommt es zu unregelmäßigen Blutungen, meist zu einer Verlängerung des Zyklus (z. B. Oligomenorrhoe oder Amenorrhoe) und einer Störung der Eierstocksfunktion, d. h. der Follikelreifung. In dieser Folge kann auch eine ungewollte Kinderlosigkeit entstehen. Weiterhin tritt oft eine geringe Milchbildung in der Brust mit Milchfluss auf (Galaktorrhoe).

Das Prolaktin wird von speziellen Zellen der Hirnanhangsdrüse, der Hypophyse, gebildet. Bei stark erhöhtem Prolaktinwert muss evtl. auch eine Kernspin-Untersuchung des Schädels durchgeführt werden, um eine krankhafte Vermehrung der Prolaktin-bildenden Zellen in der Hypophyse (Prolaktinom) auszuschließen oder nachzuweisen. Eine deutliche Vergrößerung der Hirnanhangsdrüse kann auch zu Ausfallserscheinungen im Gehirn, z. B. einer Gesichtsfeldeinschränkung, führen.

Manche Medikamente, z.B. Psychopharmaka, können die Prolaktinbildung in der Hirnanhangsdrüse stimulieren und in der Folge zu Zyklusstörungen führen. Daher ist es wichtig, daß jede Medikamenteneinnahme dem betreuenden Arzt mitgeteilt wird.

Eine Behandlung der Prolaktinerhöhung (Hyperprolaktinämie) und entsprechender Folgeerscheinungen ist relativ einfach mit Prolaktin-senkenden Medikamenten (z. B. Bromocriptin, Cabergolin) möglich, wodurch es meist wieder zur Reduzierung des Milchflusses, zum Auftreten eines regelmäßigen Zyklus und eventuell auch zur Schwangerschaft  kommt.  

Ob nun eine medikamentöse Behandlung im Einzelfall notwendig ist, muß individuell entschieden werden.

Hormonbehandlungen

Hormonstörungen

Der Begriff “Endokrinologie” kommt aus dem Altgriechischen: “endo” heißt:

Pubertät

Während der Pubertät entwickeln sich die weiblichen Geschlechtsorgane weiter und reifen für ihre spätere Funktion heran.
Die Menopause ist definiert als die letzte, durch den Eierstock gesteuerte Blutung.

Störungen der Erbanlagen

Die Erbanlagen liegen auf den sog.
Wie bereits bei den Störungen des männlichen Hormonhaushalts der Frau (siehe Menuleiste unter: “Androgenisierung, sog.

Funktionelle Androgenisierung (FA) der Frau

Der Name PCO bedeutet polyzystisches Ovar, d. h.

Klein-Minder-Hochwuchs

Wachstumsstörungen können vor, während und nach der Pube
Eine Knochendichteverminderung (Osteopenie, Osteoporose) kann bei Frauen mit Hormonmangel auftreten.

Wechseljahre - Klimakterium 

Der Begriff Wechseljahre, auch Klimakterium genannt, bedeute

Magersucht-Bulimie

Im Verlauf einer Anorexie

Verhütung

Im Rahmen der „natürlichen“ Familienplanung" kommt es darauf an, den Zyklus g