Menopause

Die Menopause ist definiert als die letzte, durch den Eierstock gesteuerte Blutung. Als vorzeitige Menopause (Klimaketerium präcox) wird ein Aufhören von spontanen Menstruationen vor dem 40. Lebensjahr definiert. Letzteres ist als krankhaft anzusehen, daher sollte eine Abklärung möglicher Ursachen erfolgen. 
Nach der Menopause ist keine Schwangerschaft mehr möglich mit der Ausnahme einer Eizellspende (Oozytendonation), d.h. eine sog. heterologen IVF-Therapie, die in Deutschland nach dem Embryonenschutzgesetz (§1.1) nicht erlaubt ist. 
Wesentlich ist nun die Vorbeugung bzw. Therapie von Hormonmangelerscheinungen wie eine Knochendichteverminerung (Osteopenie, Osteoporose), trockene Haut und Schleimhäute, insbesondere im Genitalbereich, was Beschwerden beim Verkehr und eine Blasenschwäche und gehäuft Infektionen im Harn-ableitenden System zur Folge haben kann. Dazu dienen allgemeine Maßnahmen wie Sport, Beckenbodentraining, ausreichende Kalziumaufnahme und Hautpflege. Ergänzend kann eine Hormontherapie durchgeführt werden (s.u.) 
Durch den verminderten Östrogenspiegel im Blut kommt es zu einem relativen Überwiegen der Wirkung des männlichen Hormons, was sich in einer vermehrten Behaarung im Gesicht, an Armen oder Beinen (Hirsutismus) und in Haarausfall (Alopezie) bemerkbar machen kann (siehe auch Androgenisierung). 
Nach der Menopause kommt es zu einem vermehrten Auftreten von Herz-Kreislauferkrankungen oder Diabetes mellitus Typ II (Alterszucker) oder Thrombosen usw.. 
Bei einer vorzeitigen Menopause sollte möglichstl, bei der regelrechten Menopause nur bei Beschwerden eine Hormonersatztherapie durchgeführt werden. Diese besteht zum einen in der Gabe von Östrogen, wodurch die typischen Wechseljahresbeschwerden meist deutlich gebessert werden. Zusätzlich muss ein Gelbkörperhormon dazu gegeben werden, das die Gebärmutterschleimhaut vor dem wachstumsanregenden Effekt des Östrogens schützt. Über Nutzen und Risiken einer solchen Therapie sollte ausführlich gesprochen werden, und sie sollte kontrolliert verlaufen und so leicht wie möglich und so lange wie nötig sein.

Hormonbehandlungen

Hormonstörungen

Der Begriff “Endokrinologie” kommt aus dem Altgriechischen: “endo” heißt:

Pubertät

Während der Pubertät entwickeln sich die weiblichen Geschlechtsorgane weiter und reifen für ihre spätere Funktion heran.

Prolaktin (= Pro Laktation = für das Stillen)

Eine Erhöhung des Prolaktinspiegels ist normal (physiologisch) in Schwangerschaft und Stillzeit u

Störungen der Erbanlagen

Die Erbanlagen liegen auf den sog.
Wie bereits bei den Störungen des männlichen Hormonhaushalts der Frau (siehe Menuleiste unter: “Androgenisierung, sog.

Funktionelle Androgenisierung (FA) der Frau

Der Name PCO bedeutet polyzystisches Ovar, d. h.

Klein-Minder-Hochwuchs

Wachstumsstörungen können vor, während und nach der Pube
Eine Knochendichteverminderung (Osteopenie, Osteoporose) kann bei Frauen mit Hormonmangel auftreten.

Wechseljahre - Klimakterium 

Der Begriff Wechseljahre, auch Klimakterium genannt, bedeute

Magersucht-Bulimie

Im Verlauf einer Anorexie

Verhütung

Im Rahmen der „natürlichen“ Familienplanung" kommt es darauf an, den Zyklus g