Verhütung

Verhütung

Im Rahmen der „natürlichen“ Familienplanung" kommt es darauf an, den Zyklus gut zu kennen und richtig beurteilen zu können. Dies kann mit der sog. Basaltemperaturkurve, d. h. der regelmäßigen Messung der morgendlichen Körpertemperatur vor dem Aufstehen, wie auch durch die in der Apotheke erhältlichen Urintests erfolgen, evtl. ergänzt durch die Beobachtung des fruchtbaren Schleims um den Eisprung herum. Diese Methode ist meist relativ unsicher, da sie sehr störanfällig ist. Voraussetzung ist ein regelmäßiger Zyklus von ungefähr 28 Tagen. Die Wahrscheinlichkeit für den Eintritt einer Schwangerschaft ist am höchsten 3 Tage vor bis 1 Tag nach dem Eisprung.
 
Etwas sicherere Möglichkeiten sind die sog, „Barrieremethoden“ wie das Kondom oder das Scheidendiaphragma, die bei korrekter Anwendung auch ausreichend Schutz bieten können. Das Kondom schützt zudem vor Krankheiten, die speziell durch Geschlechtsverkehr übertragen werden wie z. B. AIDS oder Chlamydien. Die Barriermethoden können mit der natürlichen Familienplanung kombiniert werden (an den fruchtbaren Tagen).
 
Schließlich gibt es die sehr sicheren Methoden, die meist hormoneller Natur sind. Die bekannteste, die „Antibaby-Pille“, besteht aus zwei Hormonen, Östrogen und Gestagen (Mikropille), und verhindert zuverlässig einen Eisprung. Es gibt heute eine Vielzahl an Pillenvarianten mit unterschiedlichen Zusatzeffekten auf die Haut, die Blutungsstärke usw., so dass man oft den geeignetsten Pillentyp für sich herausfinden muss. Genauso funktioniert auch das Hormonpflaster bzw. der Vaginalring (NuvaRingR). Auch die Minipille mit Desogesterel, das Verhütungsstäbchen (ImplanonR) und die Dreimonatsspritze verhindern einen Eisprung. Sie enthalten aber nur Gestagene, d. h. Gelbkörperhormone. Die Vorteile und Nachteile der jeweiligen hormonellen Methode müssen individuell entschieden werden.
 
Ohne Hormone wirkt die Kupferspirale, die vom Arzt in die Gebärmutter eingesetzt wird und als Fremdkörper eine Einnistung verhindert. Weiterhin gibt es auch eine Hormonspirale (MirenaR oder JaydessR), die minimale Mengen an Gelkörperhormon an die Gebärmutterschleimhaut abgibt und somit noch sicherer ist, da sie die Gebärmutterschleimhaut so verändert, dass keine Schwangerschaft mehr möglich ist; darunter können auch die Regelblutungen aufhören.
 
Eine nicht mehr rückgängig zu machende (irreversible) Methode stellt die Sterilisation, die Eileiterunterbindung dar, die heute mittels einer Bauchspiegelung auch ambulant durchgeführt wird. Sie sollte natürlich erst nach abgeschlossener Familienplanung, möglichst erst nach dem 35. Lebensjahr, erfolgen.

Hormonbehandlungen

Hormonstörungen

Der Begriff “Endokrinologie” kommt aus dem Altgriechischen: “endo” heißt:

Pubertät

Während der Pubertät entwickeln sich die weiblichen Geschlechtsorgane weiter und reifen für ihre spätere Funktion heran.

Prolaktin (= Pro Laktation = für das Stillen)

Eine Erhöhung des Prolaktinspiegels ist normal (physiologisch) in Schwangerschaft und Stillzeit u
Die Menopause ist definiert als die letzte, durch den Eierstock gesteuerte Blutung.

Störungen der Erbanlagen

Die Erbanlagen liegen auf den sog.
Wie bereits bei den Störungen des männlichen Hormonhaushalts der Frau (siehe Menuleiste unter: “Androgenisierung, sog.

Funktionelle Androgenisierung (FA) der Frau

Der Name PCO bedeutet polyzystisches Ovar, d. h.

Klein-Minder-Hochwuchs

Wachstumsstörungen können vor, während und nach der Pube
Eine Knochendichteverminderung (Osteopenie, Osteoporose) kann bei Frauen mit Hormonmangel auftreten.

Wechseljahre - Klimakterium 

Der Begriff Wechseljahre, auch Klimakterium genannt, bedeute

Magersucht-Bulimie

Im Verlauf einer Anorexie