PID - Präimplantationsdiagnostik

PID

Eine Präimplantationsdiagnostik (PID) ist nur möglich, wenn das Gen, welches die in Frage stehende Erkrankung auslöst, bekannt ist. Dazu ist in der Regel eine humangenetische Untersuchung und Beratung notwendig.

Grundlage eines PID-Verfahrens ist immer die Durchführung einer künstlichen Befruchtung. Die dabei entstehenden Embryonen/Blastozysten werden dann mit speziellen molekulargenetischen Techniken untersucht, um festzustellen, welcher der gewonnenen Embryonen das in Frage stehende krankmachende Gen oder die schwere Chromosomenstörung, die zu einer Fehl- oder Totgeburt oder schweren Erkrankung des Kindes führt, trägt bzw. nicht trägt. Es werden dann nur jene Embryonen der Frau übertragen, die das krankmachende Gen bzw. die schwere Chromosomenstörung nicht zeigen.

Das Präimplantationsgesetz (§3a ESchG) ist im Jahr 2011 in Kraft getreten. Damit wurde das PID-Verfahren bei speziellen familiär vererbten Erkrankungen und bei bestimmten Formen der ungewollten Kinderlosigkeit (z. B. wiederholte Fehl- oder Totgeburten) auch in Deutschland erlaubt. Die seit 2014 geltende Präimplantationsdiagnostikverordnung (PIDV) 2014 ermöglicht nun die Durchführung der PID an bestimmten Zentren und nach Bewertung einer PID-Ethikkommission.

Zum 1. Juli 2015 wurde die Praxis für Humangenetik unter der Leitung von Herrn Prof. Kohlhase in Kooperation mit dem CERF und der Reproduktionsmedizinischen Abteilung der Universitäts-Frauenklinik Freiburg als „PID-Zentrum Freiburg“ zugelassen. Im Rahmen des PID-Zentrums Freiburg werden die notwendigen ambulanten und universitär-klinischen Bereiche und Expertisen gebündelt, somit ist eine hohe Behandlungsqualität gewährleistet.

Bei Fragen zur PID wenden Sie sich bitte direkt an die Mitglieder des PID-Zentrums Freiburg.

Ansprechpartner im CERF:
PD Dr. Birgit Wetzka, Dr. Veronika Wolk
Fr. Beate Iben, Fr. Radia Alayan

Zur genauen Übersicht über den Ablauf finden Sie hier unseren Info-Flyer zum Download.

Weitere Informationen und eine Erklärung der PID erhalten Sie unter diesem Link.

Methoden

Die Kontrolle des Spontanzyklus

kann der Frauenarzt mittels Ultraschall

Die Untersuchung der Eileiter

ist mittels Ultraschall mit einem speziellen Kontrastmittel mö

Die „künstliche“ oder Reagenzglasbefruchtung oder In-vitro-Fertilisation (IVF) und IVF-ICSI

Nun zur

TESE

Wenn keine Samenzellen im Ejakulat nachweisbar sind (

Kryokonservierung

Eine weitere Behandlungsmöglichkeit stellt die Kryokonservierung von befruchteten Eizellen im s

Intrauterine Insemination (IUI)

Bei der intrauterinen Insemination werden Samenzellen des Partners in die Gebärmutter eingegeben.
Durch die Entwicklung spezieller Nährmedien wurde es vor einigen Jahren möglich, Embryonen in vitro bis zum Blastozystenstadium zu kultivieren. Dies ist meist am 5. oder 6.
In den letzten Jahren wurden zusätzliche Techniken im IVF-Labor entwickelt, die die Befruchtung und die Einnistung der Embryonen verbessern sollen.
 „Assisted hatching“ heißt übersetzt: „Schlüpfhilfe“.

Allgemeine Informationen

Therapie mit Spendersamen